Die neue Scheibe Teil 1

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Wiederbelebung des Blogs

Eigentlich sollte dieser Blog dazu dienen, unsere Erlebnisse, besondere Geschehnisse und Entwicklungen innerhalb der Band zu dokumentieren. Nicht dass nichts passiert ist, es ist sogar eine ganze Menge geschehen, aber wir waren einfach zu faul, es aufzuschreiben. Deshalb ist hier die letzte Zeit nichts passiert.

Aber das wird sich ab sofort ändern und deshalb bekommt dieser Blog wieder seine Ursprungsfunktion zurück: Die Dokumentation einer CD-Produktion. Dies war 2014/2015 mit der Entstehung unseres Debutdoppelalbums „Liebe & Hiebe“ recht erfolgreich und soll nun wiederholt werden mit der schriftlich festgehaltenen Entstehung des Nachfolgealbums.

Viel steht jetzt schon fest, aber dazu im nächsten Eintrag mehr. Wir versuchen es jeden Monat hinzubekommen und das über ein Jahr hinweg, denn genauso lange wird die Produktion voraussichtlich dauern.

Zu solch einem Projekt gehört natürlich in erster Linie die Musik, aber die machen wir ohnehin ständig. Aufregend sind für uns nun also jene Dinge, die nicht alltäglich in der Kapeikenwelt sind: das „Band-Design“, also die Gestaltung, zu der mehr gehören soll, als nur das Cover der CD. Alles soll aus einem Guss sein, die Fotos, unsere Garderobe, das Design bei facebook und endlich auch die Internetseite. Alles soll im neuen Glanz erstrahlen!

Die Garderobe

Deshalb fängt die Entstehungsgeschichte des zweiten Kapeikenalbums bei den Entwürfen zu unserer neuen Kleidung an. Hier sei vorweg gesagt, dass wir ja nun nicht die Superstars sind, bei denen Geld keine Rolle spielt. Wir planen gut und günstig und versuchen vieles an unserer Kleidung beizubehalten, wie bei den Männern die Socken, die Bundfalthosen, die Schuhe und bei uns allen die weißen Perücken.

Somit brauchte jeder von uns ein neues Oberteil. Folgende Eingangsfaktoren spielten für jeden Entwurf eine Rolle: Es sollte individuell sein und jeden Charakter der Band hervorheben. Es sollte robust sein, da es für uns nicht nur ein reines Bühnenoutfit ist, sondern auch mehrere Tage auf einer L.A.R.P. Con durchhalten muss. Wir wollten weiterhin das Rokoko-typische Vornehme behalten und ein bisschen Rockerstyle dazu nehmen. Diese Art von Kombination ist historisch natürlich nicht auffindbar, aber in der Fantasy-Rollenspielszene selbstverständlich erlaubt und somit perfekt für die L.A.R.P. Szene, denn unsere Musik ist genau dafür konzipiert.

Wiederentdeckt: Reikmetall

Da ich selbst über das Fantasy zum L.A.R.P. gekommen bin und im Speziellen über die Warhammer Welt, entdeckte ich vor ein paar Jahren die Künste des Georg Minkler. Ich verlor ihn über die Zeit aus den Augen, bis ich seinen stark Warhammer-geprägten Kleidungstil letztes Jahr auf dem Epic Empires wieder entdeckte. Ich wusste nicht, ob es tatsächlich Georgs Arbeit war und recherchierte im Internet, bis ich tatsächlich die Verbindung fand. Inzwischen hatte er sich selbstständig mit Reikmetall gemacht und es spricht für ihn, dass er so einzigartig und unverwechselbar ist, dass ich seine Arbeit Jahre später wiedererkannte.

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Glücklicherweise hat er seine Werkstatt in Hamburg, so dass wir uns schnell trafen, austauschten und er folgende Lösung für unsere oben genannten Eingangsparametern vorschlug:

Fester Baumwollstoff für das Robuste, Brokatstoff und eleganter Schnitt für das Vornehme, Leder für das Rockige. Das Ganze in individuellen Entwürfen und um die Zusammengehörigkeit zu unterstreichen etwas, was man bei jedem Oberteil wiederfindet: Das Karomuster.

Wir versuchen uns üblicherweise mit Menschen, die wir mögen und deren Arbeit wir schätzen, dauerhaft zu verbinden. Eine solche „Ehe“ funktioniert bereits mit anderen, wie zum Beispiel Hygin-Grafix, ganz gut und soll auch mit Reikmetall eingegangen werden. Somit soll Reikmetall zukünftig den Platz als unser Ausstatter einnehmen. Das wird bestimmt eine tolle Liaison und wir benötigen diese dringend, denn wir sehen momentan aus wie aus der Kleidersammlung entsprungen. Unsere momentane Klamotte ist inzwischen mehr als nur abgerockt.

Wenn ihr diesem begnadeten Schneider euer like bei facebook geben wollt, dann hier:

www.facebook.com/reikmetall

Das nächste Crowdfunding

Miss Geschick und Don Porno haben auch schon ihre Maße hinterlassen und Georg hat losgelegt. Das werten wir nun als Startschuss zur Erschaffung unseres neuen Langspielers. Doch wo geht es hin? Es wird mit Sicherheit wieder über ein Crowdfunding finanziert werden und wir sammeln bereits fleißig E-Mail Adressen, um pünktlich zum Start des Crowdfundings im September viele Unterstützer auf unserer Seite zu haben. Wer gern dazugehören möchte beobachtet am Besten dieses Tagebuch. Wir werden jeden Monat von unseren Fortschritten berichten und vorallem den Start des crowdfunding hier bekannt geben. Ansonsten hilft uns auch euer like bei facebook.

Das nächste Mal könnt ihr uns im Norden in der Taverna Cerritus live erleben. Es ist nicht günstig, aber dafür bekommt ihr ’ne Menge geboten. Es wird wieder eine Versteigerung geben, nur dort bekommt ihr nochmal die Chance eine von der limitierten Zusatz-CD „Keulen & Beulen“ zu erwerben und wir werden viele neue, noch nie dagewesene Lieder spielen. Also gebt euch einen Ruck und seid dabei.

Hier der link zur Veranstalterseite: Taverna Cerritus

Hier der link zum Kartenvorverkauf: Kartenvorverkauf
Euer

Fistus Famos

von den Kapeiken

 

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Letzter Zwischenstand in diesem Jahr

Zu allererst:

Frohe Weihnachten!
Wir hoffen, ihr hattet einen tollen heiligen Abend, einen traumhaften 1. Weihnachtstag und wünschen euch ein schönes Restweihnachtsfest.

Als nächstes möchten wir uns ganz besonders für das Überschreiten unseres Crowdfunding-Zieles bedanken. Wir fühlen uns geehrt von so viel Unterstützung. Statt erhofften 4.500 Euro sind es satte 7.000 Euro geworden. Unser überschwänglicher Dank gilt euch allen!

Nun müssen wir euch natürlich zum 01. Mai ein amtliches Doppelalbum präsentieren. Damit das klappt, sind wir bereits seit Wochen fleißig dabei, unsere Musik aufzunehmen. Hier ist der aktuelle Zwischenstand aufgeteilt in die beiden Alben Liebe & Hiebe:

Das Liebe-Album:
Das Akustikalbum hat zwei neue Lieder bekommen. Dort fehlt noch der Feinschliff an der Gitarre und die Gesänge zu „militärische Grundlage“ und „Tavernenlied“. Cajon, Kontrabass und Gitarre sind bereits aufgenommen und mit „Feinschliff an der Gitarre“ meine ich, dass ich oft noch eine 12-Saitige Gitarre einspiele, die bestimmte Nuancen der Hauptgitarre extra unterstützen soll. Leider ist meine 12-Saitige gerade in Reparatur, da bei einem unserer letzten Auftritte eine ihrer 12 Mechaniken abgebrochen ist. Darum haben wir weitere Aufnahmen zu diesem Album erstmal in den Februar verschoben. So bleibt auch unseren Gastmusikern noch genug Zeit, sich auf ihre Parts vorzubereiten. Wir hatten es im letzten Blogeintrag bereits angekündigt und sind stolz nun verkünden zu dürfen, dass Lou Rupp von der Pressgëng das Akkordeon zum „Tavernenlied“ einspielen wird.
Es gibt da noch jemanden, den wir angefragt haben, aber darüber berichten wir hoffentlich in einem späteren Blogeintrag mehr.

Das Hiebe-Album:
Hier wollen wir mit den Aufnahmen Ende Januar durch sein! Und wir sind tatsächlich auf einem guten Weg und somit voll im Zeitplan. „Todesschrei“, „Wenn sie weinen“ und „Gut, böse zu sein“ sind instrumental fertig. Ihnen fehlen nur noch die Gesänge.
Dem Intro und den Songs „Urlaub auf Mitraspera“ und „Galgenstrick“ fehlt neben den Gesängen auch noch der Bass. Bei den restlichen drei Liedern „Sturm“, „Barbarenweib“ und „Herzschlag“ ist das Schlagzeug bereits eingespielt.

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Auf dem Foto könnt ihr ausnahmsweise Juli (alias Don Porno) am Schlagzeug sehen. Ansonsten wurden die Drums vollständig von Timo (alias Lass Lego) eingetrommelt. Die Fotos sind vergangenen Montag am 22.12. in Kiel entstanden. Für das Strandbild in Friedrichsort nahe der Aufnahmeräumlichkeiten hatten wir eigentlich gehofft, dass Schnee liegen würde, stattdessen hat es immerhin mal kurz nicht geregnet, aber ihr kennt das ja mit den weißen Weihnachten.

Der weitere Zeitplan gibt vor, dass ich alle restlichen Gitarren bis zum 05. Januar eingespielt haben soll. In der Woche bis zum 11. Januar kommt KnickKnacks Bass hinzu und wir fangen dann auch schon an meinen Hauptgesang aufzunehmen. So geht es dann Schritt für Schritt weiter, bis die Backgroundgesänge dazukommen, so dass wir mit dem Album zum 31. Januar fertig sind. Das abschließende Mixen kann zum Glück Timo übernehmen, der für das „Liebe“-Album ja von Marco (alias Finnen) „ersetzt“ wird und somit genug Zeit hat, dem „Hiebe“-Album den letzen Schliff zu geben.

Thema „Das doppelte Lied“:
Das doppelte Lied ist ein Lied, das auf beiden Alben vertreten sein soll. Dafür sollte das doppelte Lied entsprechend stilistisch verändert werden. Wir hatten ursprünglich an „Hexen tanzen gehen“ gedacht. So, wie wir es momentan auch live spielen, ist es auch auf der „Liebe“ zu hören und bereits fertig. Für die „Hiebe“ wollten wir es erneut aufnehmen, dann aber mit Schlagzeug, E-Gitarre und E-Bass. Das Schlagzeug ist bereits im Kasten, aber leider fallen KnickKnack und mir zu diesem Song gerade keine neuen Rockläufe ein. Wir wollten unbedingt, dass es anders wird als in der Akustikversion und nun scheitern wir an einem Vorhaben, das wir sonst immer bravourös meistern. „Hexen tanzen gehen“ ist dafür irgendwie nicht geeignet, wenn man es nicht völlig unkenntlich machen will.

Dafür ist uns etwas Unverhofftes passiert. Eher aus einem Zufall heraus wurde das Schlagzeug von „Galgenstrick“ aufgenommen, obwohl das Lied mit Cajon auf die „Liebe“ kommen sollte. Als ich das gehört habe, wusste ich gleich, dass es in dieser Variante der Hit des ganzen Doppelalbums werden könnte. Ich habe sofort die E-Gitarren dazu aufgenommen und jetzt ist es wirklich ziemlich gut!
Jetzt fehlt uns ein Lied auf der Liebe, so dass wir nun zwei Möglichkeiten haben:

1) Wir nehmen noch ein weiteres Lied für die „Liebe“ auf und verzichten dafür auf die Lied-Dopplung (zur Wahl stünden da „Knechtfest“ und „Sklave einer Hexe“)

oder

2) wir doppeln „Galgenstrick“ noch einmal für die „Liebe“ mit Kontrabass, Akustikgitarre und Cajon.

Die zweite Möglichkeit ist eine Idee von KnickKnack und sicherlich ohne weiteres umsetzbar, aber ich habe damit noch Bauchschmerzen, weil ich das Lied nicht für ein typisches Kapeikenlied halte und dies als Vorraussetzung für ein doppeltes Lied sehe. Die Entscheidung ist also noch ein wenig knifflig, aber wir werden euch über diesen Blog auf dem Laufenden halten.

Soviel zum Zwischenstand. Mehr dann im Januar und vielleicht können wir euch dann auch schon den nächsten Gastmusiker präsentieren.

Somit wünschen wir euch einen guten Rutsch und einen feucht-fröhlichen Start in das Jahr 2015!

Gehabt Euch Wohl,

eure Kapeiken

P.S.: Notiert euch den 01. Mai 2015! Wir werden unsere CD-Release-Party im Stellwerk im Hamburg-Harburger Bahnhof feiern. Dort soll man sein Dankeschön nett verpackt bekommen können und wir werden in Komplettbesetzung das Doppelalbum live präsentieren. Wir werden im Januar über ein erneutes Crowdfunding den Karten-Vorverkauf starten und geben euch dafür natürlich sofort Bescheid.