Erste Meldung 2015 zum Doppelalbum

Es wird! Wir haben schon viel geschafft und es wird ziemlich gut.

Wir haben nichts neues zur „Liebe“ gemacht, aber dafür einen großen Schlag reingehauen was die „Hiebe“ angeht, mit folgendem Ergebnis:
Schlagzeug und Bass sind vollständig aufgenommen. Die Gitarre fehlt nur noch bei einem Lied und wir haben bei zwei Liedern bereits meinen Hauptgesang fertig. Dabei sind wundervolle Outtakes entstanden. Wenn ich weiterhin so lustige Fehler mache, können wir daraus noch eine zusätzliche CD bespielen. Aber wer will sich das schon anhören? Vielleicht suchen wir mal irgendwann die Besten raus und veröffentlichen diese auf unserer dann bestehenden Internetseite.

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Bei meinem letzten Tagebucheintrag hatte ich das Problem mit dem „doppelten Lied“ beschrieben und kann eine Lösung vermelden. Tatsächlich half uns unsere „Vorlage“ dabei, einen schön rockigen Gitarrenlauf für „Hexen tanzen gehen“ zu finden und nun ist es ein richtiger Rockkracher geworden. Somit bleibt es bei unserer ersten Wahl „Hexen tanzen gehen“ auf beide Scheiben in unterschiedlichen Gewändern draufzupacken.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was die Vorlage für die Hiebe ist?

Es ist das weltweit meist verkaufte Debutrockalbum aller Zeiten! Die „Appetite for Destruction“ von Guns N’ Roses. Solch ein Album ist nicht die schlechteste Vorlage, egal was man persönlich von dem Album hält, denn zweifellos befanden es sehr viele Menschen für gut.
Nun sollte es uns nicht die Anleitung liefern, wie wir unsere Songs spielen und erst Recht findet man kein gecovertes „Paradise City“ auf der „Hiebe“. Es war mehr als Philosophie-Vorlage gedacht.

Mit Philosophie meinen wir zum Beispiel die Songauswahl auf der „Appetite“. Mit zwei Ausnahmen sind es allesamt alte Songs aus der Schaffenszeit jedes einzelnen Musikers von Guns N’ Roses. Es sind Songs der L.A. Guns oder der Hollywood Roses drauf (beides Bands aus denen dann Guns N’ Roses entstand) und die auch früher schon mal aufgenommen wurden. Die Songs für die „Hiebe“ wählen wir auf ähnliche Art aus: Es sind diverse Lieder dabei, die ich mal für vergangene Musikprojekte geschrieben hatte und vor deren wiederholter Nutzung wir bisher zurückgeschreckt sind. Nun muss man aber annehmen, dass diese Lieder wahrscheinlich fast niemand mehr kennt, so alt, wie sie zum Teil schon sind.

Wir haben also insgesamt sechs Songs ausgewählt und diese mehr oder weniger umarrangiert. Diese sechs auserwählten Lieder passten gut zu unserem Vorhaben, viele verschiedene Stilrichtungen abzudecken. Ich habe ein paar Texte neu bzw. umgeschrieben und das sich nun abzeichnende Endprodukt ist echt gut geworden! Die Lieder hatten es verdient, vernünftig aufgenommen zu werden und ich bin selbst ganz überrascht, was für schöne Harmonien ich in meinen jungen Jahren so zusammengebastelt habe. Das Eröffnungslied der „Hiebe“ wird aller Voraussicht nach „Todesschrei“ sein und dieses Lied ist inzwischen 20 Jahre alt!

Aber auch bei Sounds und Ideen haben wir uns von der „Appetite“ inspirieren lassen. Zum Beispiel brauchten wir einen Basssound, der sich gegen die Gitarre gut durchsetzt und der nicht im tiefen Frequenz-Nirvana verschwindet. Das haben wir nun hinbekommen „Mr. Brownstone“ gab den endgültigen Anstoß für den rockigen Gitarrenlauf zu „Hexen tanzen gehen“ und auch „Galgenstrick“ bekam eine kleine „Sweet Child O’Mine“ Note.

Die ersten Gesangsaufnahmen!

Mehr Lieder:
Gar nicht so sehr aus der Überfinanzierung der Doppel-CD, sondern aus einem Zufall heraus sind es doch mehr als 16 Lieder (8 + 8) geworden. Denn jener Zufall wollte es so, dass „Galgenstrick“ von der „Liebe“ auf die „Hiebe“ umzog und der „Liebe“ somit ein Song fehlte. Bei einem überzähligen Lied kann man später natürlich noch ein schwächeres Lied löschen. Aber es zeichnete sich inzwischen ab, dass es keine schwache Nummer geben wird. Somit bekommt nun die Hiebe zehn und die Liebe neun Lieder (je inkl. Intro). Das ungeplante Lied, welches es nun doch noch geschafft hat heißt „Knechtfest“ und ist eins der ersten Lieder der Kapeiken. Wir fanden es eigentlich schon immer stark, aber für den Hauptteil des Liedes viel uns kein schöner treibender Rhythmus ein. Wenn man aber so intensiv Musik macht, wie wir gerade, sprudeln Ideen Tag und Nacht und so schrieben wir die Nummer Abends nach einer längeren Studiosession kurzerhand um. Jetzt könnte „Knechtfest“ ein heimlicher Favorit werden. Mal sehen wie er nach der Aufnahme klingt!

Wir werden nun versuchen mit den Aufnahmen zur „Hiebe“ Mitte Februar durch zu sein. Dann geht es wieder weiter mit der „Liebe“ und somit mit den letzten drei fehlenden Liedern, für die wir noch keine Instrumente aufgenommen haben: „Knechtfest“, „Intro“ und „Marie“.

Beim nächsten Mal berichte ich vom Coverdesign, dem eigenen Schriftzug und Bookletbildern. Auch hier tut sich schon was.

Gehabt euch Wohl,

euer Fistus Famos

P.S.:
Ihr könnt ab jetzt Karten für unser erstes Doppeldebut-Konzert erwerben und unser Doppelalbum dort erhalten. Wenn ihr schon wisst, dass ihr am 01.Mai auf jeden Fall Zeit habt, dann schlagt bitte sofort zu, denn nur bei einer festgelegten Anzahl an vorverkauften Karten kommt es zu einem Konzert!

Hier der link:
https://www.nordstarter.org/die-kapeiken-cd-release-konzert

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